Elchkopf






Historie meines Tierbuches!






Vor ein paar Jahren dachte ich mir, was könnte ich projekttechnisch angehen um Menschen glücklich zu machen. Bei diesem Überlegen kam ich zum Entschluss ein Tierbuch zu schreiben. Dies iterierte sich soweit, sodass ich kurzerhand in ein paar Monaten den Text dazu mit ca. 500 handgeschriebenen Seiten umsetzte. Danach folgte ein Digitalisieren der schriftlichen Rohdaten. Als dies fertig war lies ich den Text von 2 Deutschhauptschullehrern Korrekturlesen und nahm danach die rechtschreibtechnische Korrektur vor.

Für mein Buch benötigte ich auch Abbildungen (Tier-Zeichnungen); zuerst dachte ich mir dass ich jemanden professionellen dafür benötige. Parallel zur Suche nach jemand geeigneten begann ich unterschiedliche Zeichnungskonzepte (mit Bleistift, Wasserfarben, Buntstifte, etc.) zu erstellen; aber irgendwie glich der Stil dieser Werke nicht einander. Leider fand ich keine geeignete Person die meinen Stil (so wie auch die Geschichten geschrieben sind) authentisch auf Papier bringen konnte. Schlussendlich traf ich die Entscheidung alle benötigten Zeichnungen eigens mittels digitalem Medium umzusetzen.

Als dann die Zeichnungen mitsamt dem Text fertig waren begann ich mit dem Layout (Aufteilung, Inhaltsverzeichnis, Überblick, etc.) des Buches inklusive der Gestaltung des Deckblattes. In Summe sind hier ca. 240 Seiten entstanden.

Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte ich, dass es textuell noch nicht 100 Prozent meinen persönlichen Touch entsprach, den ich sehr gerne in diesem Werk verwirklichen möchte. Somit habe ich mir eine weitere Rechtschreibungs- und Inhaltsanpassung vorgenommen, welche zur Zeit noch nicht fertig gestellt ist. Und genau aus diesem Grund gibt es das Buch leider noch nicht fertig!




Hier ein kleiner Vorgeschmack

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Bei der Futtersuche musste die Familie nun immer viel mehr Acht geben, da ihr besonderes Mitglied schon von sehr weit her sichtbar war. Auch in anderen Meerschweinchenkreisen war es mittlerweile bekannt, dass es in der einen Familie ein weißes Schweinchen namens Weißling gab. Dies sprach sich im ganzen Land Argentinien herum wie ein Lauffeuer. Weißling wurde schneller berühmt, als er ein großes Schweinchen geworden war. Es kam sogar so weit, dass eigene Meerschweinchenagenturen Reisen zu der besagten Familie mit dem exotischen weißen Schweinchen anboten.

Weißling hatte alle Hände voll zu tun, um die Reisenden zu begrüßen. Er gab immer sein Bestes, um auch den besten Eindruck als Vorbild für die kleinen Meerschweinchen zu erwecken. Durch all sein Handeln hatte er allmählich keine Zeit mehr, irgendetwas für sich selbst zu tun. Er war wirklich sehr gefordert, und es war kein Ende abzusehen. Im Gegenteil, der Ruhm und natürlich damit auch verbunden der Andrang zu ihm wurde von Tag zu Tag größer. So geschah es, dass Weißling sich eines Tages in eine sehr tiefe Höhle zurückzog, um sich wieder selbst zu finden. Er musste unbedingt einmal entspannen.

Als er so ganz allein ohne jeglichen Trubel in diesem tief gelegenen Zimmer weilte, wurde er ziemlich nachdenklich. Seine Gedanken waren eigentlich immer beim gleichen Ansatz. Er dachte immer wieder über die Herkunft seines exotischen Aussehens nach, konnte aber auch durch noch so intensives Nachdenken keinen sinnvollen Schluss ziehen. Es ließ ihm aber auch keine Ruhe, und somit machte er sich auf, um nun seine Herkunft herauszufinden. Durch diese Motivation angetrieben, reiste er in die nahe gelegene Stadt. Er hatte einen dunklen Umhang um seinen Körper gewickelt, damit ihn niemand erkennen konnte. So war es für ihn viel einfacher, sich ungestört durch die Meerschweinchenmassen zu bewegen.

Nach einiger Forschungsarbeit wurde Weißling schließlich in der Bibliothek der Schweinchenuniversität fündig. In einem sehr schweren, großen Buche war geschrieben, dass die sogenannten Albinos, welche weiße Meerschweinchen waren, sehr selten vorkommen. Bezüglich des Felles fand er artverwandte Kreaturen, die in kälteren Gegenden hausten. Das Rätsel um seine Augen konnte er leider nicht lösen. Weißling hatte nämlich blaue Augen, aber die der Albinos sind immer rot. Schlussendlich wusste er, dass er eigentlich für eine viel kältere Umgebung geschaffen sei. Nun hatte er die brillante Idee, in ein Gebiet zu reisen, um dort auszutesten, ob es wirklich so sei, wie es im Buch steht.

Er ging in das nächste Reisebüro und buchte dort den nächsten verfügbaren Flug zum Südpol. Dies war überhaupt nicht schwierig, da sowieso fast nie jemand zum Südpol fliegt. In der Zwischenzeit bis zum Abflug besorgte er sich noch eine geeignete Ausrüstung für die Expedition in die Kälte: vier rote Stieferl, ein blaues Manterl und ein grünes Hauberl. Danach machte er sich schleunigst auf zum Flieger.

Der Flug dauerte gar nicht lange, da er sich so sehr freute, bald endlich in einer Gegend zu sein, wo er mit seiner Farbe nicht auffällt. Als er am Flughafen des Südpols das Flugzeug verließ, wurde ihm ob der tiefen Temperaturen ein wenig bang. Doch als er all die schönen, weißen Schneeberge und großen Eisschollen sah, wurde ihm gleich sehr warm um sein kleines Meerschweinchenherz. Er war überaus glücklich und dachte dabei an seine Freunde von zuhause, dass sie sich auch mit Sicherheit sehr freuen würden, wenn sie so etwas Wunderbares zu Gesicht bekämen.
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Tierbuch